Sind sie auf die zukünftigen Anforderungen an die Mitarbeitergesundheit vorbereitet?

08. November 2022 


Neues Whitepaper zur Psychischen Gesundheit und zum Wohlbefinden der hybriden Belegschaft 


Die COVID-19-Pandemie hat die Verlagerung hin zum hybriden Arbeiten beschleunigt und in den letzten drei Jahren zu einer Veränderung der Erwartungshaltung von Arbeitnehmern geführt. Mitarbeiter räumen der psychischen Gesundheit einen höheren Stellenwert ein und erwarten von ihren Arbeitgebern mehr Unterstützung für ihr Wohlbefinden.

 

In Deutschland erfüllt mehr als jeder vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung, wie die Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) berichtet.

Aufgrund der Brisanz des Themas Mentale Gesundheit auch für Arbeitgeber haben die International SOS Stiftung und Affinity Health at Work das Whitepaper "Managing Duty of Care for Employee Wellbeing within a Hybrid Workforce" veröffentlicht. 

In der Studie werden u. a. folgende Fragen geklärt:

 

  • Wie hat sich hybrides Arbeiten auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter ausgewirkt?
  • Was halten Mitarbeiter für nützliche Quellen zur Unterstützung ihres Wohlbefindens?
  • Was müssen Organisationen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Wohlfühlprogramme beachten?

 

Was Arbeitnehmer sich für Ihr Wohlbefinden wünschen

Auf die Frage, welche Aktivitäten und Ressourcen ihr Wohlbefinden verbessern würden, machten die Arbeitnehmer folgende Angaben:

Eine Grafik zeigt die bevorzugten Wellbeing-Aktivitäten von Mitarbeitern an.


Die Umfrage wurde von mehr als 1.000 Mitarbeitern weltweit beantwortet, die ein breites Spektrum von Branchen repräsentieren. Am stärksten involviert waren Teilnehmer aus dem Gesundheitswesen (17 %) und dem Bildungswesen (10 %). Für die Umfrage wurden Teilnehmer aus der ganzen Welt rekrutiert, um sicherzustellen, dass die verschiedenen Kontinente ausreichend vertreten waren.

 

Sind Sie an weiteren interessanten Ergebnissen aus der Umfrage interessiert? 

Laden Sie sich das Whitepaper kostenlos über das Formular auf der rechten Seite herunter.

 



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31. Oktober 2022

 

Ebola in Uganda und wie International SOS und Ihre Mitarbeiter unterstützen kann 

 

Eine Welle von Ebola-Fällen führt zur Abriegelung von Bezirken und steigenden Sterblichkeitsraten in ganz Uganda. Sind Sie im Land, reisen Sie in die Region oder kennen Sie Personen, die davon betroffen sein könnten? In unserem Podcast erörtern unsere Experten für medizinische und sicherheitstechnische Unterstützung, Dr. Chris Van Straten und Clive Gillard, wie das Land gegen den Ausbruch kämpft und wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter schützen können.

Welche konkreten Lösungen bietet International SOS?


1. Allgemeine Informationen und Unterstützung für Ihre internationale Belegschaft - in Ihrem Workforce Resilience-/Abonnement bei International SOS enthalten

 

  • Zugang zu allgemeinen Informationen und Ratschlägen zu Ebola:
  • Zugang zu Länderleitfäden und Warnmeldungen über Manager View
  • Zugang zur Pandemie-Website
  • Zugang zum Assistance Center für Beratung und Unterstützung


2. Maßgeschneiderte Informationen und Unterstützung Ihrer Geschäftskontinuität - zusätzlich zu Ihrem Workforce Resilience-/Abonnement bei International SOS

 

  • Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensempfehlungen zu geben mit dem Ziel, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen
  • Eingehende Gespräche zwischen der Unternehmensleitung und Verantwortlichen mit einem medizinischen Experten von International SOS, um die individuelle Gefährdung und Vorsichtsmaßnahmen vor Ort zu erörtern, wie z. B. 
  • Site Health Reviews von lokalen Projekten und Einrichtungen - zur Überprüfung der Risikoexposition und der empfohlenen Maßnahmen vor Ort
  • Medizinische Notfallpläne - zur Vorbereitung auf mögliche medizinische Probleme und um ein Gefühl der Versorgung zu vermitteln
  • Unterstützung mit lokalem Personal/Ausrüstung - um vor Ort zu unterstützen oder lokale Verantwortliche mit der notwendigen medizinischen Unterstützung auszustatten
 

 

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13. OKTOBER 2022 - Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland und weltweit - INTERVIEW MIT DR. STEFAN ESSER 



Herr Eßer: Am Montag fand das Thema Psychische Gesundheit beim World Mental Health Day große Aufmerksamkeit. Wenn wir über den Arbeitsplatz sprechen, ist Mental Health da eher etwas Neues?

Mental Health am Arbeitsplatz ist nicht unbedingt etwas ganz Neues. Das Thema findet aber immer mehr Aufmerksamkeit. Fachmedien berichten häufiger darüber, und auf Kongressen wird öfter über psychische Gesundheit gesprochen also noch vor wenigen Jahren. Aktuell hat auch die WHO zu dem Thema zwei Berichte veröffentlicht, der eine zur psychischen Gesundheit insgesamt, der andere zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Seit Anfang des Jahres gibt es in Deutschland zudem einen eigenen ICD-Code für Krankschreibungen bei beruflich bedingtem Burnout. Hinzu kommt, dass körperliche Belastungen weniger werden, weil mehr technische Unterstützung für Arbeit da ist, die früher körperlich verrichtet wurde. Durch all diese Aktivitäten gewinnt die mentale Gesundheit zunehmend an Bedeutung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

 

Herr Eßer: Kann man die Belastung für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz fundiert beurteilen, oder ist das eher ein allgemeines Empfinden?

Ja, es gibt Methoden, um die psychische Belastung zu erfassen und zu messen. Im Wesentlichen werden drei Methoden verwendet. Erstens geschieht das über einen papier- oder internetbasierten Fragebogen, in dem die Belastung im Unternehmen beim Arbeitnehmer abgefragt wird. Zweitens werden repräsentative Gruppen von Arbeitnehmern gebildet, in denen Belastungen besprochen und erfasst werden. Drittens besteht die Möglichkeit der Expertenbegehung am Arbeitsplatz, um dann direkt in Einzelgesprächen und Beobachtungen die Belastung der psychischen Gesundheit zu messen. Es mag in dem ein oder anderen Unternehmen ein allgemeines Empfinden geben, aber die Belastung kann durchaus objektiv beurteilt werden.

 

Herr Eßer: Ist das Thema ein speziell in Deutschland relevantes?

Nein. Es ist allerdings so, dass in Deutschland im Arbeitsschutzgesetz vorgegeben ist, dass die psychische Belastung am Arbeitsplatz zu beurteilen ist und in die Gefährdungsbeurteilung mit aufgenommen werden muss. In anderen Ländern finden die psychischen Belastungen zwar innerhalb des so genannten Risk Assessments Beachtung, weil sie Teil der Arbeitsbelastungen insgesamt sind. Die explizite Erwähnung im Gesetz ist jedoch nur in wenigen Ländern vorzufinden Die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern ist in jedem Fall etwas, was in Unternehmen weltweit eine Rolle spielen sollte, wenn es um Belastungen geht, die durch zeitliche Überlastung, durch Entfremdung von der Arbeit, durch wenig Einfluss auf das, was man tut oder auch durch Konflikte mit Vorgesetzten entstehen können.

 

Herr Eßer: Welche Unterschiede beobachten Sie international?

In vielen Ländern ist die Aufmerksamkeit für das Thema Mental Health noch nicht da, und Unternehmen messen die psychische Belastung nicht. In einigen Ländern ist mentale Gesundheit sogar ein Tabuthema, oder es wird nur wenig darüber gesprochen. Dort wird das Thema Psychische Krankheit mit „Verrücktsein“ gleichgesetzt und emotionale Dysbalance als nicht akzeptabel angesehen. Weltweit existieren also große Unterschiede, vergleichbar mit den auch sonst starken Unterschieden bei der Qualität der Gesundheitssysteme. Auch der Arbeitsschutz ist international sehr unterschiedlich ausgeprägt. Leider ist es ja bekannt, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die unter extrem belastenden Bedingungen arbeiten müssen, und das betrifft sowohl die körperlichen als auch die psychischen Belastungen.

 

Herr Eßer: Welche Neuigkeiten gibt es bei International SOS zu dem Thema?

International SOS hat das zum Anlass genommen und entwickelt zurzeit einen Leitfaden zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz, gemeinsam mit Spezialisten aus Arbeitsmedizin, Psychologie sowie aus Unternehmen, die sich bereits der mentalen Gesundheit von Arbeitnehmern angenommen haben. In dem Leitfaden werden die rechtlichen Grundlagen beleuchtet, geschaut, wo die internationalen Unterschiede liegen und die Methodik beschrieben, wie sich psychische Belastung am Arbeitsplatz messen lässt. Ein Fokus liegt auf der Betrachtung von Unternehmen im internationalen Umfeld, die in verschiedenen Ländern der Welt Niederlassungen haben oder deren Mitarbeiter ins Ausland reisen.

 

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10. Oktober 2022 - World Mental Health Day: Machen Sie das Thema Psychische Gesundheit zur Priorität

Heute ist World Mental Health Day. Der diesjährige Slogan betont die Notwendigkeit, "Psychische Gesundheit und Wohlbefinden für alle zu einer globalen Priorität machen". Welchen Stellenwert hat "Mental Health" in Ihrem Unternehmen?

Die Corona-Pandemie hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit zu einem starken Anstieg psychischer Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen und Süchten geführt. Fast eine Milliarde Menschen seien davon betroffen. Laut einem neuen Bericht über mentale Gesundheit der WHO sind die Fälle von Depressionen und Angststörungen weltweit allein im ersten Pandemiejahr um 25 Prozent gestiegen. Demnach leben fast eine Milliarde Menschen mit einer psychischen Krankheit.

Zum Mental Health "Spot-the-Risk"-Quiz ►


Jeder Vierte in Deutschland betroffen

In Deutschland erfüllt mehr als jeder vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung, wie die Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) berichtet. Als häufigste Krankheitsbilder werden Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch genannt.

Eine Frau sitzt am Laptop und hält sich die Hände rechts und links an den Kopf.

 

79 krankheitsbedingte Fehltage je 100 Versicherte

2021 waren demnach psychische Erkrankungen der zweithäufigste Grund für eine Krankschreibung nach Muskel- und Skeletterkrankungen und vor Herz-Kreislauf-Problemen. Letztere verursachten je 100 Versicherte 79 krankheitsbedingte Fehltage, wie aus einem aktuellen Gesundheitsreport der DAK hervorgeht.

Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für die psychische Gesundheit bei den Mitarbeitern zu schärfen. International SOS hat dazu ein Tool entwickelt, mit dem Mitarbeiter Ihr Wissen zum Thema mentale Gesundheit testen und Ihr Verständnis für die psychische Gesundheit verbessern können.


Zum Spot-the-Risk-Quiz ►

 

 

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14. Juni 2022 - Studie zum Wohlbefinden von Mitarbeitenden in der modernen Arbeitswelt - Schwerpunkt Hybridarbeit


Die International SOS Stiftung führt in Kooperation mit dem Forschungsberatungs-Unternehmen Affinity Health at Work eine Umfrage durch, um herauszufinden, wie Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden besser steuern können. Ins Visier genommen wird insbesondere die zunehmende Hybridarbeit. Um sicherzustellen, dass verschiedene Branchen und Länder weltweit vertreten sind, laden wir Sie und Ihre Mitarbeitenden ein, an der Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Whitepaper zusammengefasst

Ziel dieser Umfrage ist es, die Beziehung zwischen Arbeitsmustern und Wohlbefinden besser zu verstehen, insbesondere im Hinblick auf die enormen Veränderungen in der Arbeitswelt, die in den letzten zwei Jahren weltweit stattgefunden haben. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die es Unternehmen ermöglichen, das psychische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu schützen und zu fördern.

 

Nehmen Sie an der Umfrage teil unter folgendem Link: Managing and maintaining wellbeing in a modern workforce


Herzlichen Dank!

 

Eine Frau mit Kopfhörern nimmt an einer Videokonferenz teil.

 

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01. Juni 2022 - Und jetzt sind die Affenpocken da ... was Sie über die Krankheit wissen sollten


 

Jetzt, wo internationale Reisen, Massenveranstaltungen und geselliges Beisammensein allmählich wieder Teil unseres Alltags sind, kommen die Affenpocken. Mittlerweile gibt es laut dem Forschungsnetzwerk Global Health mehr als 430 bestätigte Fälle in nicht-endemischen Ländern. Experten sehen aber kein Risiko einer neuen Pandemie.

 

Doch was sind eigentlich Affenpocken?
Affenpocken sind keine neue Krankheit. Sie wurde erstmals vor über 50 Jahren bei Affen entdeckt, und der erste menschliche Fall wurde 1970 in der Demokratischen Republik Kongo festgestellt.  In den Lehrbüchern steht, dass die Affenpocken eine seltene Krankheit sind, die durch ein Virus aus der gleichen Familie wie die Pocken verursacht wird, ein Virus, das in den 1970er Jahren durch Impfung ausgerottet wurde. Das Affenpockenvirus ist in mehreren afrikanischen Ländern nach wie vor in Tieren und ihrer Umgebung vorhanden (endemisch). Gelegentlich wird es von Tieren auf den Menschen übertragen, und bisher war die Übertragung von Mensch zu Mensch unüblich.

 

Eine Person hält ein Teströhrchen mit einer Affenpocken-Probe in der Hand.

Obwohl die Mediziner ziemlich viel über das Affenpockenvirus wissen, ist diese rasche Ausbreitung über mehrere Länder hinweg noch nie beobachtet worden. Die meisten Affenpockenfälle traten bei Menschen auf, die direkten Kontakt mit infizierten Tieren hatten. Die Übertragung von Mensch zu Mensch war selten. Der erste Bericht über Fälle außerhalb des afrikanischen Kontinents stammt aus dem Jahr 2003 aus den Vereinigten Staaten. Aus Ghana importierte Tiere infizierten einheimische Präriehunde, die dann mehr als 40 Menschen ansteckten, die mit ihnen Kontakt hatten. In mehreren Fällen in den Jahren 2019 und 2021 wurde bei Reisenden aus Nigeria Affenpocken diagnostiziert, nachdem sie in anderen Ländern wie Singapur, Großbritannien und den USA angekommen waren.

Anfang Mai dieses Jahres meldete Großbritannien einen weiteren importierten Fall aus Nigeria. Nachdem die Gesundheitsdienste in Alarmbereitschaft versetzt worden waren, wurden eine Woche später zwei weitere Fälle festgestellt. Diese beiden Fälle standen jedoch weder mit Nigeria noch mit dem vorherigen Fall in Verbindung. Bald wurden weitere Fälle ohne bekannte Verbindungen zu endemischen Ländern festgestellt, und die Gesundheitsbehörden in Europa und darüber hinaus wurden auf einen ungewöhnlichen Ausbruch aufmerksam gemacht. Inzwischen wurden Fälle in mindestens 20 Ländern außerhalb Afrikas gemeldet. Offenbar sind viele der Fälle bei Menschen aufgetreten, die im Zusammenhang mit Massenveranstaltungen Anfang Mai in Europa längere Zeit engen und intimen Kontakt hatten.

 

Symptome und Verlauf
Die Symptome der Affenpocken beginnen wie viele andere ganz gewöhnliche Krankheiten: Kopfschmerzen, plötzliches hohes Fieber, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen, Schwäche und Müdigkeit. Es gibt einen charakteristischen Ausschlag. Der Ausschlag ist zunächst flach, wird dann holprig und geht schließlich in Blasen über, wobei die Flüssigkeit in den Blasen von klar zu weißem Eiter wechselt. Vor diesem Ausbruch war der Ausschlag meist im Gesicht, an Armen und Beinen zu finden. Bei diesem Ausbruch ist er in der Genital- und Analregion zu sehen. Der Ausschlag kann mit anderen Krankheiten wie Windpocken oder Herpes verwechselt werden. Wie wahrscheinlich es ist, dass das Krankheitsbild durch Affenpocken verursacht wird, hängt von der Vorgeschichte der möglichen Exposition ab.

 

Übertragung und Behandlung
Die Affenpocken werden von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt, direkten Kontakt mit dem Ausschlag oder Körperflüssigkeiten und durch kontaminierte Gegenstände wie Bettwäsche und Kleidung übertragen. Sie werden NICHT durch kurzen Kontakt übertragen. Im Gegensatz zu COVID-19 wissen die Betroffenen wahrscheinlich, wo sie sich angesteckt haben. Am meisten gefährdet sind Personen mit engem Haut-zu-Haut-Kontakt, Haushaltskontakte und Sexualpartner sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen, wenn sie keine persönliche Schutzausrüstung tragen. Es gibt noch immer einige unbekannte Faktoren, so dass man davon ausgehen kann, dass sich die Empfehlungen der Experten für Infektionskontrolle weiterentwickeln werden. Solange nicht mehr bekannt ist, sind die Mitarbeiter des Gesundheitswesens vorsichtig - bei Verdacht auf Affenpocken tragen sie eine vollständige persönliche Schutzausrüstung (Kittel, Handschuhe, Augenschutz, Atemschutz, Schuh- und Kopfbedeckung). Ist eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich, werden die Patienten in Isolierzimmern untergebracht. Die Rückverfolgung von Kontakten ist unerlässlich, um eine weitere Übertragung zu verhindern. Gegen Affenpocken gibt es einen Impfstoff und antivirale Mittel, die gegen Pocken entwickelt wurden. Sie sind an einigen Orten verfügbar, und es gibt Protokolle darüber, wie sie zu verwenden sind.

 

Die gute Nachricht ...
Die gute Nachricht ist, dass dieser Ausbruch eingedämmt und ausgelöscht werden kann. Die Behörden haben ihre Lehren aus COVID-19 gezogen und reagieren schnell - sie arbeiten zusammen, tauschen Informationen und Leitlinien aus. Impfstoffe und andere Gegenmaßnahmen werden bereits eingesetzt. Die Maßnahmen, die die Organisationen zur Verringerung des Risikos einer COVID-19-Übertragung ergriffen haben, sind nach wie vor relevant. Bleiben Sie informiert - die Situation entwickelt sich ständig weiter. Es wird immer wieder Fehlinformationen und Verschwörungstheorien geben. International SOS behält die Lage im Blick und informiert ihre Kunden ausführlich auf den Pandemieseiten. Holen Sie frühzeitig Rat ein. Hygienemaßnahmen, angemessene Isolierung, Rückverfolgung von Kontakten und Quarantäne sind nach wie vor sinnvoll. Reisebeschränkungen sind es nicht.


Weitere Informationen finden Sie auf der Affenpocken-Website des Robert-Koch-Instituts.

 

Unsere Kunden erhalten zudem umfassende Informationen auf der Website zur Pandemievorsorge unter Affenpocken.



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12. JANUAR 2022 - COVID-19 Update zu Omikron - Aufzeichnung mit unserem Experten Dr. Stefan Esser 


 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 26. November 2021 das erstmals in Südafrika entdeckte Omikron-Virus (B.1.1.529) als "besorgniserregende Variante" des COVID-19-Virus eingestuft. Seitdem wurde die Variante in mehr als 100 weiteren Ländern nachgewiesen. 

 

Was ist der Unterschied von Omikron zu anderen Virusvarianten?

  • Es kommt zu einem raschen Anstieg der Infektionen, insbesondere in Gebieten mit niedrigen Impfraten. 
  • Die Symptome ähneln denen anderer COVID-19-Stämme. 
  • Der Schweregrad der Erkrankung wird noch ermittelt, scheint aber in der Mehrzahl der Fälle mild zu sein.  
  • Omikron ist übertragbarer als die Delta-Variante. 
 

Vielerorts wird eine COVID-19-Booster-Impfung empfohlen, um den Schutz zu verbessern. 

 

Möchten Sie erfahren, welchen Einfluss die Maßnahmen rund um Omikron auf Geschäftsreisen und Ihren Geschäftsbetrieb haben können? Wollen Sie wissen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen vorbereiten können?

Sehen Sie sich die Aufzeichnung mit unserem Experten Dr. Stefan Eßer vom 11. Januar an.

 

 

 

 

 

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16. DEZEMBER 2021 - Irith Schneider verstärkt das Health Consulting Team von International SOS

 

Wir bauen unsere Beratungsleistungen weiter aus: Seit dem 1. November ist Irith Schneider als Public Health Consultant im Einsatz.

 

In dieser Funktion wird Irith Schneider eng mit dem Ärztlichen Leiter für Zentraleuropa, Dr. Stefan Eßer, sowie mit dem globalen Health-Consulting-Team zusammenarbeiten und insbesondere unsere Kunden im deutschsprachigen Raum bezüglich aller globalen Gesundheitsfragen strategisch beraten.

 

Bevor sie zu International SOS kam, war Irith Schneider als Dozentin für wissenschaftliche Bildung und Forschung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg tätig, wo sie sich als Lehrbeauftragte mit der Gestaltung präventiver Gesundheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz beschäftigte. 

 

Irith Schneider hat einen Master-Abschluss der Pädagogischen Hochschule Freiburg in Berufspädagogik und verteidigte kürzlich ihre Master-Arbeit mit dem Schwerpunkt auf der Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten im Gesundheitswesen. In ihrem Bachelor-Studium der Gesundheitspädagogik beschäftigte sie sich mit den Belastungen und Bewältigungsstrategien von zivilen Seenotrettern im Mittelmeerraum. Irith Schneider hat zu Themen der psychischen Gesundheit bei Einsatzkräften geforscht und veröffentlicht - ein Umfeld, in dem sie sich durch ihre vorangegangene Tätigkeit als Rettungssanitäterin gut auskennt.

 

Irith Schneider freut sich darauf, sich intensiv um die Gesundheitsthemen der deutschsprachigen Kunden zu kümmern. "Die Herausforderungen der Arbeitswelt haben sich stark gewandelt. Seit einigen Jahren bemerken wir insbesondere einen Anstieg bei psychischen Erkrankungen, diese Entwicklung wird durch die COVID-19-Pandemie noch verstärkt. Wir möchten Unternehmen dabei unterstützen, physischen und psychischen Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen, indem sie individuelle, auf ihr Unternehmen angepasste Strategien, implementieren. Mein Schwerpunkt liegt vor allem auf dem deutschsprachigen Markt. Hier möchte ich Kunden aktuelle Informationen zu gesundheitsbezogenen Themen sowie möglichen Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Verfügung stellen und den Blick auch auf langfristige Gesundheitsstrategien richten, z. B. zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen", so Irith Schneider über ihre neue Rolle. "Mit dem weltweiten Team aus Health Consultants mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen haben wir bei International SOS ein Netzwerk an der Hand, mit dem wir unsere Kunden bei der Planung und Umsetzung von für Sie geeigneten Maßnahmen länderübergreifend und über Firmenstandorte hinweg optimal bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützen können."

  

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25. August 2021 - Web-Meeting mit Paneldiskussion zur Rolle des Chief Health Officers fand am 19. August statt


Teilnehmer: Dr. Anja Berkenfeld von Thyssenkrupp, Dr. Eva Dahlke von der Universität Mainz, der selbständige Berater Dr. Steffen Hitzeroth sowie Dr. Stefan Eßer von International SOS

Am 19. August veranstaltete International SOS eine Paneldiskussion zur Rolle des Chief Health Officers. Mit dabei waren Dr. Anja Berkenfeld, Fachärztin für Arbeitsmedizin sowie Chief Medical Officer von Thyssenkrupp, Dr. Eva Dahlke, Fachärztin für Arbeitsmedizin, Notfallmedizin, Reisemedizin bei der Universität Mainz und Dr. Steffen Hitzeroth, Facharzt für Arbeitsmedizin, der als selbständiger Berater mit GLO-TH Consulting tätig ist.

 

Dr. Stefan Eßer führte durch das Web-Meeting und stellte direkt zu Anfang fest: Die Corona-Pandemie war ein Weckruf für die Unternehmen. Die Rolle des Chief Health Officers und die betriebsärztlichen Dienste seien wieder in den Vordergrund gerückt.

 

Dr. Eßer fasste zu Beginn die vor kurzem von der International SOS Stiftung veröffentlichte Studie "Chief Health Officer 2030: Addressing the Employee Health Needs of the Future" kurz zusammen. Laut der Studie hätten die Themen Infektionskrankheiten, psychische Gesundheit und Business Continuity während COVID-19 stark an Bedeutung gewonnen. Auch im Assistance Center von International SOS kämen mehr Anfragen nach psychologischer Beratung als vor der Pandemie an.

Screenshot der Panelisten des Web-Meetings zum Chief Health Officer 2030 von International SOS.

 Zum Abspielen der Paneldiskussion klicken Sie auf das Bild.

 

"Rolle des CHO muss zur Organisation passen"

Die Teilnehmer des Panels diskutierten den Begriff des "Chief Health Officer". In den Unternehmen gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnungen für die medizinischen Experten. Ob "Medical Director", "Corporate Medical Director" oder "Leitender Betriebsarzt" - Dr. Anja Berkenfeld befand: "Es muss zur Organisation passen." Denn in einem Unternehmen, welches einen guten und effektiven betriebsärztlichen Dienst hätte, könne man auch den leitenden Betriebsarzt zum CHO machen, in manchen Organisationen sollten diese Positionen aber lieber parallel bestehen. Es sei daher immer der Blick auf die Organisation wichtig, und darauf, welche Persönlichkeit am besten geeignet wäre, eine solche Rolle zu übernehmen. Dr. Stefan Eßer stellte fest: "Die Begrifflichkeit ist nicht das Vordergründige, der Inhalt und die Funktion spielt eine größere Rolle." Laut Dr. Hitzeroth sollte der Chief Health Officer aber auf jeden Fall an die Geschäftsleitung berichten, denn ein Chief Health Officer muss in wichtige Strategien des Unternehmens eingeweiht sein, um z. B. Themen wie Nachhaltigkeit bzw. den Sustainability Report voran zu treiben. Dr. Anja Berkenfeld unterstrich, dass es wichtig sei, dass neben dem Betriebsarzt eine weitere Person losgelöst vom Operativen die Brücke zum Business schlägt. Das sei eben der Chief Health Officer, der den Mehrwert von Gesundheitsmaßnahmen auch an die Geschäftsleitung vermitteln könne.


Welchen Stellenwert nimmt das Thema "Psychische Gesundheit" auf der Agenda des CHO ein?

Beim Thema Psychische Gesundheit waren sich die Teilnehmer einig, dass der CHO die Abteilungen HSE (Health, Safety, Environment) und HR (Human Resources) an einen Tisch bringen muss, um gemeinsam geeignete Initiativen für die Mitarbeiter zu entwickeln und umzusetzen. Laut Dr. Eva Dahlke täten sich kleine und mittelständische Unternehmen hier schwerer. Sie setzten das Thema "Mental Health" zwar intuitiv um, wie z. B. beim Thema Home Office das regelmäßige Kontakthalten und das Teilen von Unternehmensinformationen. Im Großen und Ganzen würde das Thema aber eher stiefmütterlich behandelt bzw. lehne sich nicht an konkrete Zahlen bzw. Analysen aus dem Unternehmen an.


Fazit von Dr. Eßer

Dr. Stefan Eßer fasste am Ende des Web-Meetings zusammen: "Die Rolle des CHO geht über die alltäglichen betriebsärztlichen Tätigkeiten hinaus. Es handelt sich um eine langfristige, strategische Aufgabe, die zu bewältigen ist durch die erforderliche Qualifikation sowie Fachwissen und Zuverlässigkeit." Dabei sei auch zu überlegen, ob eine interne Besetzung oder die Unterstützung durch einen externen Anbieter geeigneter sei.


International SOS hat ein paar Empfehlungen für Unternehmen niedergeschrieben, was sie bei der Besetzung der Position des CHO beachten sollten und zu welchen Themen der CHO aktiv werden sollte. Die Empfehlungen können Sie hier herunterladen.
 Folie mit Empfehlungen für Unternehmen zum Thema Chief Health Officer 

 

Möchten Sie das gesamte Web-Meeting vom 19. August zum Thema Chief Health Officer ansehen? Die Aufzeichnung der Paneldiskussion finden Sie in unserer Mediathek.

 

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4. August 2021 - Umfrage zeigt, dass die Rolle des Chief Health Officers seit COVID-19 wichtiger denn je ist


Die COVID-19-Pandemie war für viele Unternehmen auf der ganzen Welt ein Weckruf in Bezug auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Belegschaft, und die Rolle des Chief Health Officer (CHO) könnte aktuell nicht wichtiger sein. Doch wie können Unternehmen die zukünftigen Anforderungen an die Mitarbeitergesundheit bestmöglich erfüllen?


Unsere Experten geben nachfolgend einen exklusiven Vorab-Einblick in ein neues Whitepaper mit dem Titel "Chief Health Officer 2030: Addressing the Employee Health Needs of the Future", das in Kürze von der International SOS Stiftung veröffentlicht wird. Das Paper basiert auf einer Umfrage unter 100 Fachkräften, die für die Gesundheit von Mitarbeitern weltweit verantwortlich sind (mehr Infos siehe Kasten rechts). Das Paper fasst die aktuellen Erkenntnisse aus der COVID-19-Pandemie zusammen und zeigt auf, wie Unternehmen langfristig für eine gesündere Belegschaft sorgen. 
Im Video nennen unsere Experten einige wichtige Faktoren, die Unternehmen berücksichtigen sollten, um die Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Wellness bestmöglich zu meistern:

 

Arbeiten Sie  auf jeden Fall mit Ihrem Chief Health Officer zusammen, um alle geschäftskritischen Gesundheitsthemen zu steuern. Dazu gehören:

 

  • Einhaltung von Gesundheitsbestimmungen und -richtlinien, was eine Herausforderung sein kann, da sie auf globaler, regionaler und lokaler Ebene unterschiedlich sind. Verlässliche und aktuelle Informationen sind der Schlüssel, um sicherzustellen, dass Sie die verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen in Ihrem Unternehmen einhalten.
  • Steuerung und Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz: Das körperliche und emotionale Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter ist entscheidend, um die Produktivität Ihrer Mitarbeiter zu maximieren und die Geschäftskontinuität sicherzustellen. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz wird heute auch als Hebel für die Rekrutierung, Bindung und den Wettbewerbsvorteil gesehen.
  • Überwachung der eskalierenden Kosten für Unternehmen, die mit einem Mangel an proaktivem Gesundheitsrisikomanagement verbunden sind.

 

Rekrutierung eines Chief Health Officers, der zu den Anforderungen Ihres Unternehmens passt:

 

  • Management-Erfahrung aus der Arbeit mit multinationalen Unternehmen und über Branchen hinweg
  • Branchenkenntnisse über Best Practices und Benchmarking in Ihrem Sektor
  • Frühzeitige Erkennung von aufkommenden Gesundheitstrends, die verschiedene Branchen betreffen

Drei der wichtigsten Punkte, um die sich Ihr Chief Health Officer kümmern sollte: 

 

  • Zugang zu faktenbasierten Informationen aus zuverlässigen Quellen sicherstellen
  • Fähigkeit, die abgerufenen Informationen zu analysieren und die für Ihr Unternehmen relevanten Teile hervorzuheben
  • Bereitstellung der Informationen für Ihre Belegschaft und effektive Kommunikation

 

 

Sehen Sie sich die Ergebnisse aus der CHO 2030 Umfrage in den nachfolgenden Grafiken an: